Das »astrein« in Köln hat während des landesweiten Lockdown der Gastronomie einen Abhol-Service angeboten.

Abholung und Lieferdienst: Restaurants im Test

Julian Preuten, Corinna von Bassewitz, Tina Hüttl, Ulrich van Stipriaan, Philipp Elsbrock, 28.05.2020

Viele Restaurants haben ihr Angebot während der Coronakrise auf Abholung oder Lieferung umgestellt und behalten das Angbot auch nach der Öffnung vorerst bei. Falstaff testete in Hamburg, Berlin, München, Köln und Finsterwalde.

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Wenn Not wirklich erfinderisch macht, dann müsste die Gastronomie in diesen schwierigen Tagen vor Kreativität geradezu explodieren. Die Realität im Überlebenskampf der Restaurants ist freilich eine andere. Was nicht heißt, dass gute Ideen jenseits der schlichten Umstellung auf Außer-Haus-Betrieb nicht zu finden wären. Eric Werner in Köln ist ein Beispiel dafür. Der 34-Jährige, der seinen erst im März erlangten Sternenruhm wegen der Pandemie nicht hat auskosten können, kocht in der Krise nicht nur für, sondern auch mit seiner Kundschaft. Weil Spitzenküche bei aller zeitgemäßen Lockerheit eben anspruchsvoll ist, verlangt Werner ein wenig mehr, als nur Styroporgefäße in seinem Restaurant »astrein« abzuholen.

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