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August 1905 im Dorf Commugny am Ufer des Genfersees: Der Rebbergarbeiter Jean Lanfray wurde soeben verhaftet, weil er im betrunkenen Rausch seine schwangere Frau und zwei Töchter erschossen hatte. Neben literweise Wein und Brandy hatte der Alkoholiker auch zwei Gläser Absinth getrunken – laut seinem Anwalt der Grund für den Wahn, der zur brutalen Tat führte. Trotz dieser Verteidigungsstrategie wurde er wenig später als Mörder verurteilt. Diese tragische Geschichte sollte weitreichende Konsequenzen haben: Sie erschütterte die Schweiz und ihre Nachbarländer und führte zu einem knapp 100-jährigen Verbot der Absinth-Herstellung.
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