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Auf Sentimentalitäten hat Charles Schumann keine Lust. Hatte er noch nie. Sein Blick gilt der Zukunft. Wie man Personal findet, halten und entwickeln kann (obwohl er das nicht so nennen würde), beschäftigt ihn. Mehr als der Gedanke an den nahenden Geburtstag. Es ist der unglaubliche 80., den der 1941 in Kirchenthumbach geborene Barmann von Weltruf dieser Tage feiert. Wie jeden Tag steht er ab zehn Uhr im Lokal, das seinen Namen trägt. »Hier kann ich zwischen den Gästen spazieren gehen«, vergleicht er die Adresse am Münchener Hofgarten mit dem alten »Schumann’s« in der Maximilianstraße. Geht er einmal »früh nach Hause«, ist es auch schon 22.30 Uhr in der Bar und der Chef hat einen 13 Stunden Tag hinter sich.
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