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Bei der Verkostung der eigenen Sekte im Besonderen und beim Champagner im Allgemeinen bevorzugt Matthias Aldinger bauchige Burgundergläser. Auf den Einwand, dass die Kohlensäure so ja rasch stiften gehen würde, reagiert er gelassen, und fügt an: »eben«, bevor er die nächste Sektflasche kopfüber aus dem Wasserkasten zieht, rasch den Korken entfernt, die Öffnung mit seinem Daumen verschließt, um mit einer geschickten Auf-zu-auf-zu-Bewegung die unter ihm liegende Grasfläche mit dem Hefedepot zu besprengen. Dabei fällt der Verlust reinen Sekts so marginal aus, dass man unwillkürlich an eines der Schwaben-Klischees denkt und deutliche Sympathie für diese sparsame Haltung empfindet, die offensichtlich auch die Geschicklichkeit verbessert und zugunsten eines zart perlenden Trunks ausfällt, der sich zu den besten Deutschlands zählen darf.
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