Die Arvine-Rebstöcke von Rosset Terroir aus dem Aostatal wachsen auf etwa 900 Metern Höhe.

Alpenweine aus der Schweiz: Autochthone Sorten als Spezialitäten

Benjamin Herzog, Othmar Kiem, Ulrich Sautter, Dominik Vombach, 04.07.2024

Wallis, Graubünden und Tessin bezaubern mit besonderen Spezialitäten aus luftiger Höhe. Falstaff hat sich auf Wanderschaft begeben.

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In der Schweiz, deren Staatsgebiet zu zwei Dritteln vom höchsten Faltengebirge Europas eingenommen wird, finden sich zahlreiche autochthone Rebsorten. Allein im Wallis, dem größten und am stärksten von den Alpen beeinflussten Weinbaukanton des Landes, werden etwa 50 unterschiedliche Rebsorten angebaut. Autochthone Rebsorten, wie Humagne Rouge oder Cornalin beispielsweise, zählen hier zu den ausgewiesenen Spezialitäten. Die klimatischen Bedingungen werden im Wallis vom Föhnwind beeinflusst, der besonders im Herbst windet und auch den Anbau in deutlich höheren Lagen als anderswo im Land ermöglicht. So wie in Visperterminen im Oberwallis, wo die Reben in sagenhaften 1.100 Metern Höhe gedeihen. ­Spannendste Rebsortenspezialität des Kantons ist die Rebsorte Petite Arvine, die salzig-mineralische Weißweine hervorbringt.

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