Wo Milch und Honig fließt:  Die Desserts während der »Semana Santa« kommen einem nicht ohne Grund mitunter mehr arabisch, als spanisch vor.

Andalusien: Spaniens süßer Süden

Jan Marot, 30.03.2023

In der spanischen Autonomieregion Andalusien, die fast so groß wie Österreich ist, offenbart sich der landschaftliche Kontrastreichtum und die überaus bewegte Geschichte in ihren Konditoreien und Restaurants – vom rustikalen Landgasthof bis in die sternegekürte Spitzenküche – freilich auch zum Dessert.

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Zugegeben, Spanien und das südspanische Andalusien sind nicht per se Synonym für Süßspeisen, die global gesehen in aller Munde wären. Oder bekommen Sie bei Ihrer Lieblingskonditorei etwa »Piononos«? Die kleinen, in Zucker-Zimtwasser getränkten und mit Puddingcreme gefüllten und bedeckten Biskuit-Röllchen sind typisch für Granada und den Vorort Santa Fé (etwa bei Casa Ysla), und eine Hommage an Papst Pius IX. (1792-1878), genannt »Pío Nono«.

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