Die Sonne neigt sich dem Horizont zu, während Ronda in goldenes Licht getaucht wird. Ein Moment, in dem die Magie Andalusiens lebendig wird.

Andalusien: Wiege der spanischen Weinkultur

Peter Moser, 14.04.2023

Bereits vor 3300 Jahren sollen die Phönizier in Andalusien erste Reben gepflanzt haben. Die Römer fanden eine blühende Reblandschaft vor, sogar die Mauren erlaubten den Weinbau. Trockener Sherry und süßer Málaga eroberten am Seeweg die weite Welt. Heute ist Andalusien zunehmend Quell hochwertiger trockener Tafelweine.

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Mit rund 32.000 Hektar Rebfläche gilt Andalusien mit seinen acht Provinzen als zweitgrößte Weinbauregion Spaniens. Hier entstehen im südlichsten Teil des europäischen Festlandes in einem Klima mit milden Wintern und trocken-heißen Sommern eine enorme Vielzahl von höchst unterschiedlichen Weintypen. In sechs geschützten Herkünften (D.O.) und gleich 13 Vino-de-la-Tierra-Bereichen (VdlT) erschaffen engagierte Winzer eine enorme Stilpalette von trockenen und süßen Weinen, am bekanntesten sind Andalusiens fortifizierte Weine – allen voran der legendäre Sherry.

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