Keine Bar mehr im neuen »Cordo«.

Aus »Cordobar« wird »Cordo«

Philipp Elsbrock, 23.10.2018

Weniger Bar, mehr Restaurant – am 7. November öffnet die einstige Vorreiter-Weinbar in Berlin-Mitte mit neuem Konzept. Für die Küche hat Patron Gerhard Retter einen Hochkaräter gewonnen.

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Dass aus der Cordobar, der Referenz für etliche Weinbars in der Republik, ein Restaurant wird – das pfiffen die Spatzen schon länger von den Dächern. Seit einiger Zeit ist das Szenelokal in Berlin-Mitte geschlossen und wird umgebaut, zwei Wochen vor der offiziellen Neueröffnung am 7. November zeichnen sich nun erste Details des neuen Konzepts ab. Schon jetzt ist klar: Patron Gerhard Retter und seine Kompagnons haben wieder Großes vor. Die Neuerungen beginnen, natürlich, in der Küche: Hier wird nun ein Großtalent aufspielen, der gebürtige Hamburger Yannic Stockhausen, 27. Er kommt direkt aus dem Drei-Sterne-Restaurant »Aqua« in Wolfsburg, wo er unter Sven Elverfeld arbeitete. Seine vorherigen Stationen lesen sich ebenfalls hervorragend: Stockhausen kochte im mit zwei Sternen dekorierten Hamburger »Haerlin« unter Christoph Rüffer, ihm gelang es gemeinsam mit dem Küchenchef David Goerne, als Deutscher einen Michelin-Stern in Frankreich zu holen (»Manoir de Rétival«, Normandie). Als Sous Chef bringt Stockhausen seinen Kumpel Florian Brunner mit, der zuletzt im Pariser 3-Sterne-Tempel »L'Ambroisie« am Herd stand.

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