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Wenn man einen Italiener fragt, wo man am besten essen kann, lautet die Antwort immer gleich: bei Mama. Nicht umsonst heißt es in Italien »Mamma Mia« – der Spruch bezieht sich auch auf die Freude und Überraschung über das, was Mutter oder Nonna, die Großmutter, auf dem heimischen Kochherd hervorgezaubert haben. Zum Glück ist es auch heute noch so, dass das gemeinsame Essen mit der Familie fest in der italienischen Kultur verankert ist. Jung und Alt kommen dabei zusammen, ganz gleich, ob zu Hause in den eigenen vier Wänden oder im Restaurant. Das hat Tradition, vermittelt das Gefühl von Beständigkeit und Sicherheit in einer unruhigen Welt. Auch was die Gerichte selbst angeht, stehen traditionelle Speisen im Vordergrund. Das sind nicht nur Pasta und Pizza, sondern auch köstliche Vorspeisen wie Bruschetta oder Salate, gehaltvolle Suppen wie Minestrone oder Fisch- und Fleischgerichte, zubereitet aus hochwertigen Zutaten. Denn am Essen würden die Italiener als Allerletztes sparen. Diese Küche hält wenig Überraschungen bereit, sorgt aber für tiefe Befriedigung. Sie steht nicht unbedingt für Innovation, vielmehr für unzählige Variationen und unterschiedliche regionale Ausprägungen.
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