In deutschen Supermärkten geht der Bio-Riesling zur Neige. »Bevor der neue Jahrgang abgefüllt ist, kriege ich keinen Liter mehr«, schilderte der Einkäufer einer grossen Lebensmittelkette Falstaff gegenüber die aktuelle Situation. Dabei geht es nicht um die Rieslinge bekannter Bio-Weingüter, sondern um die Eigenmarken von Handel und Kellereien, die aus den Beständen des Fassweinmarkts bezogen werden. Was fehlt, sind also die Produkte der Basisversorgung mit Flaschenpreisen in der Regel zwischen fünf und sieben Euro.