Garçoa: Das Schweizer Label produziert seine Tafeln »Bean-to-Bar«.

Bittersüß: Das Geschäft mit der Schokolade

Sonja Planeta, 30.12.2017

Klimawandel, fehlendes Know-how und schwankende Handelspreise: Die Kakaobauern sind unter Druck.
Was das für die Branche bedeutet und warum es auch etwas Positives hat. Plus: Vanille, das Silber der Jetztzeit.

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Übrig gebliebene Schokolade? Die gibt es bei mir nicht«, lacht Konditorweltmeisterin und Pâtissière Eveline Wild bei der Vorstellung, sie müsse etwas von ihrer wertvollsten Grundzutat entsorgen. Und das noch dazu in einer Zeit, in der Schokolade von Gesetzes wegen ohnehin schon übel mitgespielt wird. »Die Toleranzgrenze, woraus Tafelschokolade bestehen darf, wird immer höher. In den meisten Produkten ist bereits zu viel Zucker, jetzt kommen auch noch minderwertige Fette hinzu. Profis werden immer eine gute Qualität kaufen, aber der Konsument schaut nicht aufs Kleingedruckte, er ist der Leidtragende«, gibt sich Wild nachdenklich. Dabei sind schlechte Inhaltsstoffe bei Weitem nicht das einzige Problem der Schokoladenbranche.

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