Blaufränkisch: Das rote Reich der Mitte

Peter Moser, 24.01.2020

Das sonnenverwöhnte Mittelburgenland trägt auch den Namen Blaufränkischland, was darauf verweist, welche dominante Rolle die mittlerweile auch international gesuchte Rotweinsorte hier spielt.

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Das Mittelburgenland hat sich derart der Sorte Blaufränkisch verschrieben, dass der Begriff Blaufränkischland längst ein gängiges Synonym für die Region geworden ist. Das im Norden, Süden und Westen jeweils durch eine Hügelkette geschützte Anbaugebiet mit seinen Hauptorten Horitschon, Neckenmarkt und Deutschkreutz ist geologisch gesehen identisch mit dem Oberpullendorfer Becken, das von Tegel-, Ton- und Sandböden bedeckt ist, aus denen stellenweise alte Korallenbänke mit Leithakalk herausragen.

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