Falstaff Chefredakteur Peter Moser verkostete Grands Vins sowie 2. Vins der Jahrgänge 2011 und 2010.

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Das nördlichste der vier Weinanbaugebiete im Médoc, St. Estèphe bringt Rotweine hervor, die als kräftiger, würziger und etwas robuster sind, als jene aus den anderen Appellation. Auffällig ist auch, dass hier der Anteil der früher ausreifenden Rebsorte Merlot höher ist, bedingt durch geringfügige kleinklimatische Bedingungen. In St. Estèphe wurden 1855 nur lediglich fünf Gewächse klassifiziert, darunter die beiden Deuxième Grands Crus Classés Cos d’Estournel und Montrose, die wie die anderen drei Betriebe ganz im Süden der Region an der Grenze zu Pauillac angesiedelt sind.

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