Die Markthalle ist seit der Eröffnung gut besucht.

Bremen hat einen neuen kulinarischen Hotspot

06.12.2016

FOTOS: »Markthalle acht« – Bremens neues Markthallenkonzept im Domshof setzt auf kulinarisches Handwerk.

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In Städten wie London, Amsterdam und Berlin sind Markthallen Publikumsmagneten und touristische Attraktionen, die auch einer Weltstadt wie Hamburg gut zu Gesicht stünden, doch die alte Hanse ruht sich aus, auf ihren Freiluftangeboten Fischmarkt und Isemarkt. Der letzte Versuch, in Hamburg eine moderne Markthalle zu etablieren, war 2014 die Eröffnung der Rindermarkthalle durch die städtische Sprinkenhof GmbH - mit Aldi, Edeka, Schlüsseldienst, Friseur und Budni-Filiale erinnert die Immobilie seitdem aber eher an ein Quartiers-Einkaufscenter. Wesentlich mutiger ging das Planungsteam der jetzt eröffneten »Markthalle acht« in Bremen vor, von Anfang an setzte man auf kulinarische Craft-Kultur, ausgesuchte Manufakturen und den Streetfood-Trend, sinnvoll kuratiert auf 1200 m² Fläche. Als starken Partner gewann man Manufactum, »das Warenhaus der guten Dinge« steht ebenfalls für Werte wie Handwerk und Nachhaltigkeit. Zu finden ist die permanente Markthalle im ehemaligen Bürogebäude der Bremer Bank am Domshof 8 bis 12. Initiatorin Mirjana Boric erklärt: »Mit der Markthalle möchten wir einen kreativen Genussort für Begegnungen und für eine originale, nachhaltige und bewusste Esskultur schaffen. Ursprünglich waren Märkte der Ort für den Austausch der Menschen untereinander. Diese Tradition wollen wir wieder aufleben lassen.« Der zentrale Standort in der Bremer Innenstadt ist dafür ein Glücksfall. Blickfang in den neu gestalteten Innenräumen des historischen Gebäudes ist u.a. der 70 Jahre alte, historische Kiefert-Wurstpavillion, der für die Bremer einen hohen Erinnerungs- und Identifikationswert hat - statt heißer Würstchen gibt es dort aber jetzt exklusive Speisen, Getränke und auch Non-Food-Angebot.

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