Die malerischen Hügel zwischen Florenz und Siena sind die Heimat des Chianti Classico.

Chianti Classico Trophy 2018: Die Sieger

Othmar Kiem, 10.12.2018

Einst der Inbegriff italienischen Lebensstils, dann viele Jahre verpönt und nun wieder zurück: Der Chianti Classico. Die Trophy geht diesmal an »Querciabella«, »Carpineta Fontalpino« und »Rietine«.

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Die Hügel zwischen Florenz und Siena sind das Anbaugebiet des Chianti Classico. 2015 und 2016 waren hier zwei hervorragende Jahrgänge. Vom Jahrgang 2015 präsentieren sich die Weine füllig und rund, Weine aus 2016 zeigen sich etwas frischer, haben kernigeres Tannin und mehr Spannung. Der einfache Chianti Classico, im Fachjargon auch als »Annata« bezeichnet, wurde bei Feintrinkern, die auf sich hielten, lange Zeit wenig beachtet. Sie konzentrierten sich vielmehr auf Chianti Classico Riserva oder Weine aus dem neuen Top-Segment ­Chianti Classico Gran Selezione. Klammheimlich aber hat sich der einfache Chianti Classico herausgeputzt. Ein Chianti Classico besteht zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese, den Rest können die lokalen Sorten Colorino oder Canaiolo oder auch Cabernet, Merlot oder Syrah bestreiten. Immer häufiger findet man auch reinsortige Sangiovese. Ein Chianti Classico kommt im zweiten Jahr nach der Ernte in den Handel. Guter Chianti Classico duftet nach Kirschen, zeigt sich am Gaumen frisch und saftig, mit spürbarem, aber gut eingebundenem Tannin.

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