Christophe Hansen: »Was tut Brüssel für den Wein?«

Ulrich Sautter, 23.07.2026

Der gebürtige Luxemburger und EU-Kommissar für Landwirtschaft Christophe Hansen über neue Perspektiven für Winzer:innen, die kulturelle Bedeutung des Weins – und warum gemeinsamer Genuss für ihn ein Grundpfeiler der europäischen Identität bleibt.

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Falstaff: Was kann die EU in der derzeit angespannten Lage tun, um Winzer:innen wieder langfristig Perspektive zu geben? Christophe Hansen: In den letzten Monaten bin ich viel durch Europas Weinbaugebiete gereist und habe Winzer:innen getroffen. Am meisten beeindruckt hat mich dabei, wieviel Hingabe und wieviel Stolz es in der Branche gibt, trotz der realen Herausforderungen. Wir haben jetzt ein Weinpaket vorgeschlagen: praktische Maßnahmen, die den Winzer:innen helfen, sich anzupassen, zu investieren, wettbewerbsfähig zu bleiben – und gleichzeitig das zu bewahren, was europäische Weine besonders macht. Das beinhaltet bessere Werkzeuge für den Weinberg, Unterstützung bei der Resilienz gegen den Klimawandel, vereinfachte Bezeichnungsregeln, und Unterstützung beim Bedienen einer veränderten Nachfrage, etwa bei nicht-alkoholischen Weinen.

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