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Als Louise Pommery um 1870 die neogotischen Gebäude des Champagnerhauses errichten ließ, lag das Areal mitsamt des angrenzenden Weinbergs Clos Pompadour noch draußen vor den Toren der Stadt. Die weitblickende Geschäftsfrau ahnte jedoch schon, dass Reims wachsen würde: So ließ sie sich von der Stadtverwaltung garantieren, dass die Aussicht vom Firmenglände auf die Kathedrale unverbaut bleiben werde. Nahezu 150 Jahre später hat die Stadt das Areal der Kellerei und die Reben vollends umschlossen. Der Blick zum Wahrzeichen der Stadt jedoch ist nach wie vor frei – und auch die 25 Hektar des Clos Pompadour (oder eigentlich: der Clos Pompadour, denn es handelt sich um drei benachbarte Parzellen) blieben vor Überbauung verschont.
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