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Habe Arbeit, suche Tisch, Strom und W-Lan. So sieht sie aus, die Welt der »Digital Nomads«. Sie sind meist jung, arbeiten als Freelancer oder versuchen ihr Start-up in die Wege zu leiten und haben kein Geld für ein eigenes Büro. Oder sie schätzen einfach die Gesellschaft anderer Office-Hopper. Und: sie sind viele! In seiner »Global Coworking Survey 2018« prognostizierte das Arbeitsplatz-Magazin Deskmag.com, dass mit Ende 2018 1,7 Millionen Menschen in ungefähr 19.000 Coworking-Spaces weltweit arbeiten werden. Die Umfrage wird jährlich durchgeführt, die Prognosen für 2019 liegen aktuell noch nicht vor. Im Internet kursieren »Nomad lists«, in denen Städte nach Faktoren wie Internet-Geschwindigkeit, Mietkosten und Wetter gereiht werden. Wien und München finden sich auf Rang 39 und 40, ganz vorne finden sich auffällig viele Destinationen in Südostasien. Das Wetter dürfte doch recht stark gewichtet worden sein, aber zurück zum Thema. In der Studie von Deskmag.com geht es um das Schaffen einer Community, aber für viele Einzelunternehmer ist die Nähe viel wichtiger. Die Nähe zur eigenen Wohnung, die Nähe zum nächsten Termin – in diese Richtung. Sich mit dem Laptop ins nächste Kaffeehaus setzen? Das machen viele, aber optimal ist anders. Es ist laut, die Konzentration leidet. Und genau hier setzen seit einiger Zeit Plattformen wie »Spacious« an.
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