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Über Generationen hinweg blieb die Wertschätzung für das flüssige Gold aus der Charente beständig hoch. Und sie ist es noch. Das beweist der jüngste Zuschlag im bekannten Auktionshaus Sotheby’s in New York: Die stolze Summe von 134.750 US-Dollar erzielte die begehrte Cognac-Flasche »Louis XIII L’Odyssée d’un Roi« aus dem Haus Rémy Martin. Nur drei Flaschen wurden gefertigt und mit dem raren Blend befüllt. Die jüngsten enthaltenen Cognacs darin sind vierzig Jahre alt, die ältesten sind über hundert. »Das ist Geschichte im Glas«, sagt Baptiste Loiseau. Der Kellermeister von Rémy Martin schuf die rare Spezialität, die im eleganten Kristalldekanter der Glasmanufaktur Saint-Louis in dunklem Gold leuchtet. Der Erlös kommt der Filmstiftung von Regisseur Martin Scorsese zugute, die historisches Filmmaterial für künftige Generationen restauriert. Der Zusammenhalt der Generationen, der in der Cognac-Region mit ihren Traditionshäusern so oft betont wird, besteht weiter. Glücklicherweise darf jetzt auch die jüngere Genussgeneration ihr Cognac-Vergnügen erleben, ohne gar so tief in die Tasche greifen zu müssen.
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