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Jäger haben aus verschiedenen Gründen nicht die beste Presse. Manches davon kann man gut nachvollziehen. Wer etwa im Gatter eingezäuntes Wild aufscheuchen lässt, um es sich und seinen Gästen vor die Flinte treiben zu lassen, bis wirklich jeder hoffnungslose Jahrmarktschütze irgendwann seine Trophäe ergattern (!) konnte, der hat jeden Anspruch verwirkt, sich als edler Heger und Pfleger der Waldtiere zu präsentieren. Dass mit solchen Aktionen das Ansehen der Jägerschaft als Ganzes gefährdet wird, sollte für diese eigentlich Grund genug für massive Konsequenzen (zum Beispiel ein deutliches Eintreten für ein generelles Verbot dieser Praktiken) und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit sein. Dabei nehmen unsere Jäger ihre Verantwortung im Allgemeinen gut wahr. Es gibt eigentlich kaum einen vernünftigen Grund, ihre Arbeit (auch wenn sie in den meisten Fällen ein Hobby ist) schlechtzumachen. Im Gegenteil: Aus kulinarischer Sicht müssen wir den Damen und Herren in Loden- und Leinengrün dankbar sein.
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