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Ein gutes Kilo Vollfett-Frischkäse, Zucker, dazu ein halbes Dutzend große Eier, ein bisserl ein Schlagobers, weil’s eh schon wurscht ist – und ein Tortenboden aus zerbröselten Keksen industrieller Herkunft, weil echtes Backen nur etwas für Stubenhocker ist: Im Wesentlichen sind das die Zutaten für den echten New York Cheesecake. Der fette Kuchen ist so etwas wie der Großstadt-Gangster der Dessertwelt: verwegen und verführerisch, ohne sich allzu sehr anzustrengen, nonchalant im Brechen aller Normen und Gesetze, sexy trotz (oder sogar wegen?) seiner ungewissen Vergangenheit und Herkunft.
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