Fassone in knuspriger Grissini-Kruste aus dem Restaurant »Antica Corona Reale«.

Das Anti-Wagyu – Fassone statt Kobe

Christoph Teuner, 16.01.2018

Fleisch vom piemontesischen Fassone-Rind ist Fleisch für Fitnessfreaks und eine Delikatesse. Und das alles, weil 1886 der Zufall die Gene eines Kalbs veränderte.

Werbung

Piemont, das sind Barolo und Barbaresco, Conterno und Gaja. Piemont, das sind weiße Trüffel, ihr betörender Duft, das Glücksgefühl, wenn der Kellner sie über einen Teller leuchtend gelber Tajarin hobelt. Piemont, das ist das Muster von Reben an steilen Hängen, das sind Wehrtürme auf den Hügelkuppen und am Horizont die gleißenden Gipfel der Alpen, die die Landschaft umarmen. Piemont ist aber auch Ebene. Plattes Land, Maisfelder über Maisfelder und endlos lange Landstraßen ohne Kurven. Diese unscheinbare Gegend um Cuneo ist die Heimat der dritten kulinarischen Attraktion: der Fassone-Rinder. Ihr Fleisch drückt der piemontesischen Küche seinen Stempel auf.

Weiterlesen

Werbung