Chandons »Spritz Orange« führt die Kategorie der fertig gemischten Spritz-Drinks an.

Das Beste kommt am Anfang: Die Sieger der Aperitivo Trophy

Roland Graf, 02.06.2026

Am Anfang war das Wort: Aperitivo. Doch auch wenn der Name vom Anregen des Appetits vor dem Essen erzählt: Heute steht der italienische Begriff für einen Genussmoment – und eine Fülle an Getränken. Falstaff hat sich durchgekostet und die besten ausgezeichnet.

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Es ging nicht um Genuss, sondern um die Gesundheit: »Choses apéritives« empfahl erstmalig Roger Frugardi in seiner um 1100 verfaßten »Chirurgia«. Doch schon damals gehörten bittere Zutaten zu den Heiltränken gegen Blutstockungen und Verstopfung. Dass heute der Aperitif eine Angelegenheit der Bar und nicht der Pharmazie ist, verdankt er unter anderem dem Adelshaus Savoyen. Ihr Hofgetränk war der gesüßte »Rosolio«. Und bitter-süß sollte es auch in Turin werden, als die Savoyer italienische Könige wurden. Es dauerte aber bis 1932, ehe das Wörterbuch der »Académie française« den Aperitif als »Likör, der den Appetit anregen soll« definierte. Doch bis heute prägen die mediterranen Länder die Art, wie wir den Drink am späten Nachmittag genießen.

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