Die Port Ellen Distillery auf Islay ist eine von zuletzt drei namhaften Brennereien, die ihre Stills wieder in Betrieb nahmen.

Das Ende der Stille: Wie eigentlich verlorene Whisky-Brennereien zurückkehren

Alexander Thürer, 30.03.2024

Die Geschichte hat es nicht immer gut gemeint mit den schottischen Brennereien. Besonders in den 80er Jahren schlossen viele für immer ihre Pforten. Doch der Boom der letzten Jahrzehnte hat nicht nur viele neue Produktionsstätten hervorgebracht, sondern auch einigen der Silent Distilleries neues Leben eingehaucht. Brora, Port Ellen und Rosebank sind die neuesten Wiedergeborenen.

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Die Geschichte des schottischen Whiskys ist eine mit vielen Höhen und Tiefen und man muss nicht einmal allzu weit zurückblicken, um auf den letzten großen Aderlass der schottischen Whisky-Industrie zu treffen. Sicherlich gab es auch zuvor schwierige Jahre, aber die Auswirkungen der großen britische Rezession von 1979 bis 1982 sind bis heute spürbar. Eine hohe Arbeitslosigkeit, knappe finanzielle Mittel, Löhne, die pro Woche ausgezahlt wurden, Waren des täglichen Bedarfs, die auf Raten gekauft werden mussten… die Wirtschaft lag am Boden und mit ihr auch viele der auch damals schon namhaften Brennereien.

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