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Die Weinreben in Deutschland befinden sich eigentlich gerade in ihrer sensibelsten Phase. Die Rebblüte hat starken Einfluss auf Menge und Güte des Jahrgangs. Regnet es, kommt es zur Verrieselung, bei der einzelne Beeren nicht befruchtet werden. Geschieht dies in kleinem Rahmen ist es sogar dem Jahrgang dienlich, da es eine natürliche Ausdünnung und damit auch Qualitätssteigerung zur Folge haben kann. Bei Extremwetter wie es in diesem Jahr herrscht, kann es eine existenzbedrohend kleine Ernte zur Folge haben. Als wäre diese Nachricht für die deutschen Winzer nicht schon erschreckend genug, kommt durch die feuchtwarme Witterung der Befall der Trauben-Gescheine durch die Pflanzenkrankheit Peronospora hinzu, auch falscher Mehltau, genannt.
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