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Daniel Ambühl steht im Lichtkegel einer Schreibtischlampe. Minutenlang referiert der Schweizer Insektenforscher vor laufender Kamera über die Nutzung der Larven und Puppen der männlichen Honigbienen als essbare Insekten. Zu sehen ist das Video auf seinem YouTube-Kanal: Ambühl nutzt die Aufnahmen, um sein Buch »Beezza!« vorzustellen, ein Bienenkochbuch, das Imkern und Köchen die Verwendung der Drohnenbrut schmackhaft machen soll. Auslöser für seine Forschungsarbeit mit den Bienen war ein Bericht der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO über den Beitrag von Insekten zur globalen Nahrungssicherheit. Ambühl ist davon überzeugt, der Wiedereinstieg in die Entomophagie, so der Fachausdruck für den Verzehr von Insekten, sei in der westlichen Welt dadurch gefährdet, dass wir vermutlich mit den falschen Insekten beginnen.
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