Raimonds Tomsons freut sich unbändig über den Sieg.

Der beste Sommelier Europas kommt aus Lettland

Bernhard Degen, 12.05.2017

Raimonds Tomsons konnte sich im Finale gegen die Kandidaten aus Polen, Rumänien und Frankreich durchsetzen. Österreich und Deutschland sind schon in der Vorrunde ausgeschieden.

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34 europäische und drei afrikanische Sommeliers kämpften seit Dienstag in Wien um den Europameistertitel. Es wurde blind verkostet, es wurde Theorie abgeprüft, es wurden Fehler in Weinkarten gesucht und es mussten zahlreiche praktische Restaurant-Übungen bestanden werden. Nun steht der Europameister fest: Der Lette Raimonds Tomsons hat sich am Donnerstag im Finale im Wiener Parkhotel Schönbrunn durchgesetzt. Für das spannende Finale waren drei Kandidaten vorgesehen, weil aber die Entscheidung so knapp war, wurden vier Kandidaten zugelassen. Im Parkhotel traten Piotr Pietras aus Polen, Julia Scavo aus Rumänien, Raimonds Tomsons aus Lettland und David Biraud aus Frankreich gegeneinander an. Im Finale mussten sie neun Aufgaben auf der Bühne bestehen, ehe die Jury die Entscheidung bekannt gab. Die österreichische Hoffnung Suvad Zlatic ist leider ebenso wie sein deutscher Kollege Torsten Junker bereits am ersten Tag ausgeschieden. Der Schweizer Fabio Masi hat es bis ins Semifinale geschafft.

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