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»Haben Sie nicht einen tollen Beruf?«, werden Falstaffs Redakteure und Verkoster immer wieder gefragt. »Tagein, tagaus die besten Weine trinken!« Und es ist ja auch richtig, im Vergleich zu manch anderer Maloche ist der Beruf des Verkosters recht angenehm. Aber ein Spaziergang sind Reihenverkostungen, wie wir sie unter anderem für den Falstaff Weinguide durchführen, trotzdem nicht. Wenn man wie die Falstaff-Panels in Köln und Hamburg 2500 Weine innerhalb weniger Wochen verkostet, ist der Spucknapf das wichtigste Arbeitsgerät, Disziplin unabdingbar. Vor allem aber benötigen die Verkoster höchste Konzentration, um ihre sensorischen Eindrücke in Sprachform zu bringen.
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