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Hinter den Mauern des steinernen Gemäuers scheint die Zeit zäher zu fließen. Kaum Licht fällt herein, aber Sauerstoff. Der Boden knarzt. Holzfässer ruhen in langen Reihen. Ein süßlich-säuerlicher Duft legt sich in die Nase, schwer und betörend. Dann reicht der Meister des Hauses weiße Porzellanlöffel und träufelt schwarzbraune Tropfen darauf, in die all die Handwerkskunst, Erfahrung und Tradition seiner Familie geflossen sind. Weich, samtig und intensiv ist der Geschmack auf der Zunge. Der Besuch einer alteingesessenen Acetaia in Modena ist ein Erlebnis für die Sinne.
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