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Im vergangenen Jahr siegte Volker Schmitt mit einer Spätlese des Jahrgangs 2009. In diesem Jahr war es die Edition Sylvain des Jahrgangs 2011, die die Jury überzeugte. Der Wein, der in burgundischen piece des Fassbinders Sylvain ausgebaut wurde, zeichnete sich durch Komplexität und Finesse aus. Dadurch ragte er aus der Spitzengruppe der meist eher weichen und fülligen 90-Punkte-Weine heraus, die die nachfolgenden Plätze belegten. Volker Schmitt, der nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2012 die alleinige Leitung des zwölf Hektar großen Familienweingutes übernommen hat, liebt das Experiment und die französischen Sorten wie Chardonnay und Cabernet Sauvignon. Auch die Vorbilder für seinen Pinot noir findet er eher in Burgund als in Rheinhessen. Im Jahr 2008 bestockte er als erster deutscher Winzer einen Morgen mit der spanischen Sorte Albariño. Inzwischen hat er mit großem Erfolg einen halben Hektar davon im Versuchsanbau. Platz 1 2011 Spätburgunder Sylvain Edition Weingut Schmitt Herrnsheim, Worms-Herrnsheim 13,5 % vol. Alkohol. 600 Flaschen. Preis: 19,90 Euro. Rubinrot. Nase mit schöner roter Frucht, minzig, komplex, etwas Zimt und Pfefferkuchen. Am Gaumen weich, samtig, angenehme seidige Tannine, deutliche Mineralität, filigrane Finesse, aber auch Länge und ein deutlicher Abgang. Hat Zukunft. Braucht Zeit. 91 Punkte
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