Die Sekttradition wird heute von vielen Weingütern gepflegt.

Die besten Sekte aus Deutschland

Ulrich Sautter, 29.12.2020

Einst fristete deutscher Sekt sein Dasein als billige Brause beim Frühstücksbüffet im Familienhotel. Diese Zeiten sind vorbei und passé. Welch ein Glück!

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»Fluxus«, sagt Carolin Bergdolt über ihren gleichnamigen Sekt, der bei der Falstaff-Verkostung die höchste Bewertung aller deutschen Schäumer davontrug, »Fluxus klingt nach Luxus, und das sind solche Weine ja auch. Und man denkt auch an »fliessen« und »im Fluss sein«, was ja ebenfalls zu Wein und Sekt passt.« – Da muss man natürlich nachfragen: Oder ist der Name auch eine Anspielung auf die Avantgarde-Bewegung »Fluxus«, die in den sechziger Jahren die Kunstszene aufmischte? »Kann schon sein«, lacht Bergdolt, der eine solche Assoziation sicher nicht fremd ist, war sie doch einige Jahre im Berliner Kulturbetrieb tätig, bevor sie das elterliche Weingut übernahm.

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