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Bereits Alexander der Große wusste die besonderen Eigenschaften von Silber zu schätzen: Es galt nicht nur als Statussymbol, sondern auch als »reinhaltend«, da es keimtötend wirkt – daher ließ er sein Heer mit Trinkwasser aus Silbergefäßen versorgen. Mit dem Ende der Antike verschwand dieses Wissen. Lediglich Kirche und Adel bewahrten ihr Tafelsilber, während die breite Bevölkerung mit Löffeln aus Holz, Horn oder Zinn, mit dem Jagdmesser oder schlicht mit den Fingern aß. Erst ab dem 14. Jahrhundert entwickelte sich das klassische Tafelbesteck, wie wir es heute kennen.
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