Ein paar Strudel im Monat müssen es schon sein, sagt Margarethe Triebaumer. Die Zubereitung hat sie freilich längst im Blut.

Die Kunst des Strudelns

Ursula Macher, 29.01.2020

Im Burgenland ist der Strudel – egal, ob salzig oder süß – derart beliebt, dass er zuweilen mehrmals im Monat auf dem Mittagstisch landet.

Werbung

Heute werden in der Schule Wurzeln gezogen, dereinst wurden stattdessen Strudeln gebacken. Margarethe Triebaumer war gerade einmal 15, als sie ihren ersten Strudel in der Hauptschule zu Rust in den Ofen geschoben hat. Wie viele es seither waren, hat die inzwischen elffache Oma und Ehefrau von Winzer Ernst Triebaumer freilich nicht mitgezählt. »Den Bohnenstrudel könnte ich jede Woche einmal machen, da kommt schon was z’samm« erzählt sie uns, während sie die Zutaten für den Teig in die Rührschüssel kippt. Küchenwaage oder Messbecher braucht sie dafür nicht, das Strudeln hat man im Burgenland schließlich im Blut.

Weiterlesen

Werbung