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»Mmmmmwwwh« - der Wein rinnt aus der Pipette in Marcus Bülows Hand - direkt in den Mund von Michael Lutschounig. Hier sind zwei Winzer am Werk – zwei, die sich selbst nicht so ernst nehmen. Ihre Weine aber schon. Es sind nur ein paar schmale Stufen. Raus aus der gleisenden Sonne auf der kleinen Seitenstraße. Ein paar Stufen, die einen vor der Hitze draußen retten und in eine angenehme Kühle eintauchen lassen. In dem kleinen Keller in Arbesthal, in unmittelbarer Nähe zum Wiener Flughafen, riecht es modrig, das spärliche Licht spiegelt sich im feucht glänzenden Boden wider – das ganz hinten »hat der Keller bereits vereinnahmt« grinst Lutschounig und blickt ins tiefschwarze Ende des Kellers, in dem sich bei genauem Hinsehen doch die Umrisse einiger großer Holzfässer abzeichnen. Aber von Anfang an: In diesem kleinen Keller, der als einziger in der Kellergasse noch bewirtschaftet wird, stehen zwei Quereinsteiger. Ein Kärntner. Ein Wiener. Zwei Absolventen des Weinbau-Studiums an der BOKU. Zwei Künstler.
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