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Roséweine liegen auf der ganzen Welt im Trend, und die qualitative Speerspitze dieses Booms ist der facettenreiche Rosé de Provence. Er gilt als vorbildhafter Sommerwein, ein Image, das er seinen besonderen Eigenschaften verdankt. Fruchtig und würzig, aber nicht ganz so kraftvoll wie ein Rotwein, ist der Rosé de Provence ein vielschichtiger Speisenbegleiter, entsprechend gekühlt ist er ein animierender Drink am Pool, auf der Terrasse oder zu schwungvoller Disco-Musik in der Strandbar. Frau Jolie und Herr Pitt haben mit ihrem Rosé namens »Miraval« – vinifiziert vom Starwinzer Perrin aus Châteauneuf-du-Pape – einiges zur wachsenden Popularität beigetragen. Kein Wunder also, dass die USA mit 36,5 % Anteil heute mit Abstand der größte Importeur von Rosé de Provence sind, gefolgt von Belgien mit jeder zehnten exportierten Flasche und Großbritannien knapp dahinter. Die Schweiz und Deutschland liegen mit etwas mehr als 5 % des Exportanteils auf den Plätzen fünf und sechs. Frankreich selbst liebt den Rosé de Provence und ist zugleich sein größter Abnehmer, er genießt hier ähnlichen Respekt wie der Champagner.
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