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Die Steilheit des Weinbergs ist beeindruckend. Von der Hügelkuppe fällt der Blick weit hinunter auf ein Meer von Reben, in der Ferne flimmert die Ebene. Wir stehen am höchsten Punkt des Cartizze, gewissermaßen die Grand-Cru-Lage für den Prosecco Superiore. Die 107 Hektar des Cartizze teilt sich eine Vielzahl an Produzenten. Von hier stammt auch einer der Siegerweine unserer Prosecco-Trophy. Über eine halbe Million Flaschen Prosecco werden jährlich erzeugt. Um zu seinen Perlen zu kommen, wird der Grundwein aus Glera-Trauben in einem Drucktank versektet. Je nach Restzuckergehalt gibt es Prosecco als Brut, Extra Dry oder Dry. Das ursprüngliche Erzeugungsgebiet für Prosecco umfasst 15 Gemeinden zwischen den Ortschaften Valdobbiadene und Conegliano bei Treviso. Kommt der Prosecco aus diesem Gebiet, darf er sich Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore nennen und trägt das DOCG-Siegel. Besondere Lagen tragen die Zusatzbezeichnung Rive. Rund um die weiter südlich gelegene Ortschaft Asolo gibt es für Prosecco ein weiteres, kleines DOCG-Gebiet. Die Hauptproduktion für Prosecco entfällt auf Prosecco DOC. Diese Bezeichnung entstand 2009 aus dem Zusammenschluss von Erzeugern aus 9 Provinzen im Veneto und im Friaul. Im Gegensatz zum Superiore liegen die Weinflächen für Prosecco DOC überwiegend im Flachland zwischen Vicenza und Triest.
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