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Henry Wuilloud war tief beeindruckt, als er von seiner Reise nach Tain im französischen Rhônetal heimkehrte. Die Weine aus der Rebsorte Syrah hatten es dem Direktor des Staatlichen Weinguts von Leytron angetan. 1921 brachte er einige Setzlinge der Königin der Côtes du Rhône mit ins Wallis – ein Ereignis, das als Geburtsstunde des Syrah-Anbaus in der Schweiz gilt. Nächstes Jahr feiert die französische Rebsorte ihr 100-jähriges Jubiläum hierzulande. Laut DNA-Analysen der Forschungsanstalten in Davis und Montpellier aus dem Jahr 1998 ist Syrah eine Kreuzung aus Dureza und Mondeuse Blanche. Letztere eine alte alpine Sorte aus Savoyen, also aus unmittelbarer Nachbarschaft des Wallis.
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