Auf den sanften Hügeln finden sich die besten Weinlagen.

Die Sieger der Valpolicella Trophy 2019

Othmar Kiem, Simon Staffler, 03.10.2019

Valpolicella ist ein heiterer Wein: fruchtbetont, ausgestattet mit weichem Tannin und feinem Trinkfluss. Wir haben ihn in den Varianten Valpolicella, Valpolicella Superiore und Valpolicella Ripasso getestet.

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Zwischen Gardasee und Verona gelegen, ist das Valpolicella eines der reizvollsten Weinbaugebiete Italiens. In den letzten beiden Dekaden gab es hier einen regelrechten Boom. Der große Erfolg hat eine Ursache: Amarone. Dieser mächtige, aus angetrockneten Trauben erzeugte Rotwein ist weltweit begehrt. Der große Erfolg des Amarone hat den ursprünglichen Wein des Gebiets leider in den Hintergrund gedrängt. Das ist schade, denn der Valpolicella ist ein saftiger Rotwein mit sanftem Tannin und feinem Trinkfluss. Er entsteht aus Corvina, Corvinone und Rondinella und einigen weiteren lokalen Sorten. Ein Valpolicella ohne weiteren Zusatz ist durch seine frische Frucht charakterisiert. Der Valpolicella Superiore ist die etwas kräftigere Variante und muss mindestens ein Jahr reifen. Dritter im Bunde ist der Valpolicella Ripasso. Er vergärt im Frühjahr ein zweites Mal auf den Schalen des Amarone, das gibt ihm Dichte und Geschmeidigkeit.

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