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Das Valpolicella, zwischen den ersten Hügeln der Alpen und dem Gardasee gelegen, ist ein gesegnetes Weinland. Der große Erfolg des Amarone, der aus angetrockneten Trauben entsteht, hat den ursprünglichen Wein des Gebiets allerdings zuletzt immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Das ist schade, denn der Valpolicella, ein saftiger Rotwein mit sanftem Tannin, hat das Gebiet einst erst bekannt gemacht. Valpolicella entsteht aus den Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella und einigen weiteren lokalen Sorten. Ein Valpolicella ohne weiteren Bezeichnungszusatz ist durch seine frische Frucht charakterisiert und kommt oft schon im Frühjahr nach der Lese in den Handel. Der Valpolicella Superiore ist die etwas kräftigere Variante und muss mindestens ein Jahr reifen. Der dritte im Bunde ist der Valpolicella Ripasso. Er vergärt im Frühjahr ein zweites Mal auf den Schalen des Amarone, was ihm Dichte und Geschmeidigkeit verleiht.
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