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Burgunderreben sind äußerst mutationsfreudig – nicht von ungefähr besitzt diese Familie fast durchwegs nobler Trauben und Weine so zahlreiche Mitglieder in allen nur möglichen farblichen Spielarten. Wer im Herbst in einem Spätburgunder-Weinberg spazieren geht, kann hier und da auch mal eine (ausgereifte und nicht etwa nur unreife) helle Traube an einem Stock hängen sehen, der sonst durchgängig dunkelblaue Früchte trägt. Zuweilen kommt es sogar vor, dass ein- und dieselbe Traube dunkelfarbige und gelbgrüne Beeren hat.
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