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FALSTAFF: Herr Witzigmann, Sie sind einer der berühmtesten Köche der Welt und haben in diesem Beruf so gut wie alles erreicht. Was hat Sie eigentlich dazu motiviert, Koch zu werden? Eckart Witzigmann: Das war kein spontaner Moment, mehr ein stetiger Prozess. Mich hat schon als Kind immer fasziniert, was meine Mutter, die eine fantastische Köchin war, alles aus ihrer Küche auf unsere Teller gezaubert hat. Heute würde man da von frühkindlicher Prägung sprechen. Meinem Vater wäre damals lieber gewesen, ich hätte die Schneiderei übernommen und wäre so in seine Fußstapfen getreten. Meine Mutter wiederum hat mich mehr als Schreibtischtäter gesehen. Ich habe mich dann über alle elterlichen Wünsche hinweggesetzt und wollte Koch werden. Auf mich hat das eine sehr eigene Faszination ausgeübt, das war eine rein emotionale Entscheidung, ohne jeden logischen Hintergrund.
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