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Wo heute der Kaiserstuhl liegt, war vor 20 Millionen Jahren einiges los: Denn zwischen Vogesen und Schwarzwald hatte sich der Rheingraben gebildet, und in einer Spalte des Grabenbruchs stieg Magma aus dem Erdinneren auf. Ein paar Millionen Jahre spuckte der Vulkan Feuer. Was von ihm nach weiteren 12 Millionen Jahren übrigblieb, ragt heute 250 Meter aus der Rheinebene empor: ein Eldorado für Reben. Schwer und voller Glut sei der Kaiserstühler Wein, sagt man, die Kulmination des sonnigen Badnerlands: heißblütig einerseits, mit geradezu mediterranem Touch, aber auch urbadisch in seiner gemütlichen, gutmütigen Behäbigkeit.
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