Pfirsichbier ist nur ein Beispiel – Bier wird auch mit Kirschen, Johannisbeeren oder Himbeeren gepaart.

Ein Plädoyer für Belgisches Fruchtbier

Melanie Gadringer, 13.09.2016

Frauengetränk, süßes Zeug, billiges Gemisch? Die Vorbehalte gegen Fruchtbier sind vielfältig und hartnäckig. Dabei handelt es sich um einen komplexen, aufwendigen Bierstil.

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Immer wieder werden sie mit Radler oder Biermischgetränken in einen Topf geworfen, als Damengetränk verdammt, als Leichtbier abgekanzelt und lieber erst gar nicht mal probiert. Probiert man doch, ist man überrascht oder gar begeistert. Weder süß noch schwach, dafür spannend und gut, ist zum Beispiel der Kirschbier-Klassiker Liefmans Kriek-Brut. Säuerliches flämisches Oud Bruin bildet die Basis, Sauerkirschen sind die Fruchtzugabe. Süß? Fehlanzeige. Leicht? Mit 6 Vol.-% eher nicht.

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