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Hätte es damals einen Ausweg gegeben, wer weiß, was aus ihm geworden wäre. Aber da war nur Blau. Über ihm der Himmel, unter ihm das Meer. Ringsum nichts als Wasser. Mit dreizehn war Eric Vildgaards Strafregister so lang, dass die dänischen Behörden ihn auf ein Therapieschiff verfrachteten, weit draußen auf der Nordsee. Ein schwimmendes Exil für Jugendliche, an denen jeder Resozialisierungsversuch gescheitert war. »Ich war in einer Besserungsanstalt«, erzählt Vildgaard, »aber da haben sie mich schnell wieder rausgeworfen. Ich war so aggressiv – niemand fand einen Weg, mich unter Kontrolle zu bringen.« Am Ende blieben nur zwei Optionen: Erwachsenenknast oder das Sozialschiff. Doch auch das hatte einen Haken: »Außer dem Kapitän und mir sprach niemand Dänisch. Die ganze Crew bestand aus Polen.« Nie zuvor hatte er sich so einsam gefühlt. So leer. Der einzige Zeitvertreib, den er fand, war ein altes Kochbuch. Genau hier beginnt die Geschichte von einem der außergewöhnlichsten Köche der Welt.
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