Die »Mövenpick Wein-Bar« in Zürich ist ein Hotspot für Schaumwein-Fans. Neben Champagner und Prosecco fließt hier auch regelmäßig Crémant in die Gläser.

Export-Rekorde: Das steckt hinter dem Crémant-Hype

Dominik Vombach, 09.10.2023

Crémant gehört zu den Schaumweinen der Stunde. Gerade im Export haben die französischen Prickler in den letzten Jahren stark zugelegt. Falstaff hat mit Gastronom:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesprochen und ist dem Crémant-Hype auf den Grund gegangen.

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Weltweit wurden im Jahr 2022 über 102 Millionen Flaschen Crémant verkauft. Erstmals überhaupt wurde damit die 100-Mil­lionen-­Flaschen-Schwelle geknackt. Ein neuer Absatz­rekord, den der nationale Crémant-­Herstellerverband bh (FNPEC) eigentlich erst für das Jahr 2025 angepeilt hatte. Crémant ist auf der Überholspur und das nicht erst seit letztem Jahr. In den letzten fünf Jahren stieg der Absatz mit Crémant in Frankreich selbst um sieben Prozent auf rund 60 Millionen Flaschen. Deutlich mehr legte der fran­zösische Schaumwein aber im Export zu, der im selben Zeitraum förmlich ex­plodierte und um 57 Prozent auf 42 Mil­lionen Flaschen anstieg. Die Welt dürstet nach Crémant, was mitt­lerweile sogar zu Engpässen führt. Im Jahr 2021 dezi­mierten Spätfröste jedoch teils die Erntemengen in den acht Crémant-Appel­lationen, weshalb die hohe Nach­frage aus dem Ausland in diesem Jahr Schwierigkeiten bereitete. Mit dem guten Jahrgang 2022 konnte dies laut dem FNPEC jedoch ausgeglichen werden.

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