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Es ist ein Jahr der Extreme. Hitzerekorde werden quasi im Tagesrhythmus geknackt, Gebiete von Überflutungen und Stürmen heimgesucht und Weinbauern Italiens fürchten um ihre Erträge. Der Landwirtschaftsverband Coldiretti teilte mit, dass die nationale Weinproduktion um 14 Prozent zurückgehen könnte, im Süden des Landes, wo im Juni und Juli teilweise Temperaturen über 45 Grad erreicht wurden, würden Einbußen von bis zu 50 Prozent befürchtet. Auch in der Emilia-Romagna, wo schwerste Überflutungen viele Weingärten zerstört haben, sei die Lage derzeit sehr schwierig. Erst im Norden des Landes werden optimistischere Prognosen abgegeben. Das Piemont, die Lombardei und Venetien könnten trotz wiederholter Hagelstürme stabile Erträge verzeichnen – der Norden Italiens könnte dieses Jahr somit bis zu 65 Prozent des nationalen Weines produzieren.
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