Werbung
Deutschland ist Biernation – und das seit Jahrhunderten unangefochten. Trotz der großen Tradition sieht man in den letzten Jahren auch hierzulande viel Dynamik. Nach dem Erfolg aromatisch gehopfter Biere nach amerikanischem Vorbild scheint derzeit eine Rückbesinnung auf die Trinkbarkeit stattzufinden. Vor wenigen Jahren noch undenkbar, nun ist es soweit: Helles ist im Trend! Diese Tendenz wurde auch bei den Einreichungen für die Falstaff-Bier-Trophy deutlich, erstmals seit Jahren wurden mehr traditionelle Stile als moderne Craft-Biere beim Wettbewerb angestellt. Ausgeschrieben wurde dieser in Österreich, Deutschland und der Schweiz und gut 320 Biere wurden eingereicht. Wenig überraschend konnten die deutschen Brauer vor allem bei den traditionellen Stilen überzeugen: In Kategorien wie Pilsner, Weizen, Bockbier oder Helles Lagerbier erreichten sie exzellente Resultate von bis zu 94 von 100 möglichen Punkten. Etwas weniger rosig sah es in der Kategorie IPA aus, wo in diesem Jahr wenig Überzeugendes einging. Eine waschechte Sensation ist das Niveau der Kategorie Alkoholfrei. Erstmals vergaben die Falstaff-Verkoster auch hier exzellente Noten. Das Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei aus Stralsund überflügelte die Konkurrenz und erreichte 94 von 100 möglichen Punkten. Bier mit Geschmack und ohne Alkohol ist endlich Realität.
Werbung