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Man muss gut mit langen Tagen können. Mit wenig Schlaf und wahrscheinlich noch weniger Geld. Man muss Blut sehen können und scharfe Messer haben. Man muss Hitze lieben und gutes Essen. Kreativ sein. Sinfonien komponieren. Ein dickes Fell haben. Man muss brennen. Die Ansprüche an junge Koch:innen und solche, die es werden wollen, sind ähnlich endlos, wie die Anzahl mittelmäßiger Restaurants in halbwegs großen Städten, in denen zwar nicht unbegabte, aber eben nicht ganz von der Muse – oder eher dem Kochlöffel – geküsste Idealisten aufkochen, die eigentlich viel mehr vom Leben erwartet haben.
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