Olivier Krug

Falstaff Talk mit Olivier Krug: «Kein Mensch braucht Expertise, um Krug zu verstehen»

Dominik Vombach, 21.04.2026

Seit über drei Jahrzehnten prägt Olivier Krug das Champagnerhaus, das seinen Nachnamen trägt. Zur Preview der Krug Grande Cuvée 174ème Édition, der Krug Rosé 30ème Édition, des Krug 2013 und des Krug Clos d'Ambonnay 2008 traf ihn Falstaff in Reims. Ein Gespräch über Geduld, Visionen und die Kraft der Verbindung.

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Falstaff: Herr Krug, das übergeordnete Thema des diesjährigen Releases ist «Time & Patience». Erinnern Sie sich an einen Moment, wo Geduld Sie kurzfristig etwas gekostet hat, sich aber langfristig als entscheidend erwies? Olivier Krug: Da muss ich nach Japan zurückgehen, wo ich meine Karriere begonnen habe. Dort dreht sich alles um Geduld, was mich nach einem Monat schier zur Verzweiflung gebracht hat. Langfristig habe ich jedoch enorm viel daraus gelernt. Die Kultur in Japan ist komplett anders: Man tut Dinge nicht für sich selbst, sondern für andere.

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