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Die Sonne war gerade dabei unterzugehen, als Johannes und Christoph Schneider in Weil am Rhein die Urkunde zum Titel »Falstaff Newcomer des Jahres 2022« in ihren Weinbergen entgegen nahmen. Zwar begleitete kein Applaus die Übergabe des Preises, doch die in Abendlicht getauchte Stadt Basel im Hintergrund schuf ebenfalls eine stimmungsvolle Atmosphäre. Als die beiden Youngster einen Schluck ihres neuen Parzellen-Weißburgunders »Manyer« servierten, stieg zudem die Laune. Und beim anschließenden Abendessen ließ es sich Vater Claus Schneider nicht nehmen, mit einem taufrischen 1990er Gutedel und einem würzigen 2010er Pinot noir die Reifefähigkeit der Weine aus der Lage Weiler Schlipf zu demonstrieren. »Schlipf« übrigens, weil die Auflage aus schwerem Ton bei andauerndem Regenwetter über dem Kalkstein hinweg»schlipft«, also davongleitet.
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